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Big-Bag-Dosierstation für pulverförmige Eisenprodukte in Biogasanlagen
Verlassen Sie sich auf präzise Dosierungen!

Bei der anaeroben Vergärung in Biogasanlagen entsteht Schwefelwasserstoff (H₂S), der die Methanogenese hemmt, Spurenelemente ausfällt und erhebliche Korrosionsschäden an Motoren, Rohrleitungen und Anlagenkomponenten verursacht. Pulverförmige Eisenhydroxidprodukte wie FerroSorp® DG binden den Schwefelwasserstoff bereits im Gärsubstrat, bevor er in die Gasphase übergeht. Diese In-situ-Entschwefelung schützt den biologischen Prozess und steigert gleichzeitig die Biogasausbeute. Für die wirtschaftliche und gleichmäßige Dosierung dieser pulverförmigen Eisenprodukte hat Herbst Umwelttechnik eine leistungsfähige Big-Bag-Dosierstation entwickelt. Die Anlage vereint die Prozessschritte Entleeren, Dosieren und Fördern in einem kompakten, geschlossenen System und ermöglicht so eine staubfreie, automatisierte Beschickung des Fermenters.

Die Big-Bag-Dosierstation eignet sich insbesondere für:

  • Biogasanlagen mit erhöhtem Eisenhydroxidverbrauch
  • Abfallvergärungsanlagen und Kläranlagen
  • Anlagen mit kontinuierlichem Dosierbedarf
Weiße BigBags in einer Reihe in einer Lagerhalle.

So funktioniert eine Big-Bag-Dosierstation 

1. Befüllen der Station: Big Bags mit bis zu 1.000 kg Füllgewicht werden per Lasthebekreuz oder mit einem Gabelstapler auf die Entleerstation aufgesetzt.

2. Anschluss an das System: Der Big Bag wird über einen Andockstutzen staubdicht mit dem Dosiersystem verbunden.

3. Dosierung des Materials: Das Eisenhydroxid wird über Schneckenförderer dosiert. Die Dosierung kann erfolgen gravimetrisch (nach Gewicht) oder volumetrisch (nach Volumen).

4. Mengenkontrolle: Eine integrierte Wägetechnik erfasst kontinuierlich die entnommene Menge. Dadurch wird eine exakte und bedarfsgerechte Dosierung sichergestellt.

5. Anpassung an den Betrieb: Fördermenge und Fördergeschwindigkeit sind flexibel einstellbar und können an den jeweiligen Anlagenbetrieb angepasst werden.

6. Weitertransport zum Fermenter: Das dosierte Material wird über eine Förderstrecke weitergeleitet, z. B. geneigte Förderschnecke oder pneumatische Förderung.

7. Einbringung in den Prozess: Am Fermenter wird das Eisenhydroxid gemeinsam mit dem Gärsubstrat in den Vergärungsprozess eingebracht.

Konstruktion von Big-Bag-Dosierstationen unser Leistungsspektrum umfasst

  • Beratung und Ermittlung der optimalen Dosierparameter auf Grundlage Ihrer Anlagen- und Prozessdaten
  • Anlagenplanung und Konstruktion nach kundenspezifischen Anforderungen
  • Fertigung, Lieferung und Montage der Dosierstation
  • Inbetriebnahme und Einweisung des Betriebspersonals
  • Wartung und technischer Service

Darüber hinaus liefern wir komplette Siloanlagen für Eisenhydroxid sowie Suspensionsreaktoren, mit denen sich das Eisenhydroxid als Suspension in den Fermenter einbringen lässt – für Anlagen mit besonders hohem Tagesverbrauch eine wirtschaftliche Alternative.

Ihre Vorteile mit Big-Bag-Dosierstation
von der Herbst Umwelttechnik

Staubfreies, geschlossenes System: Pulverförmige Eisenprodukte neigen zur Staubentwicklung. Durch die geschlossene Bauweise der Dosierstation mit Andockstutzen und Filtersystem wird eine nahezu staubfreie Handhabung gewährleistet. Dies schützt das Bedienpersonal und die Anlagenumgebung.

Exakte und reproduzierbare Dosierung: Die gravimetrische Verwiegung und die steuerbare Schneckenförderung ermöglichen eine präzise Dosierung, die sich an den aktuellen Prozessbedarf anpasst. Eine Über- oder Unterdosierung des Eisenhydroxids wird zuverlässig vermieden.

Wirtschaftlichkeit durch Big-Bag-Logistik: Im Vergleich zur Verwendung von Sackware (typischerweise 18 bis 20 kg je Sack) reduziert die Big-Bag-Logistik den Handhabungsaufwand deutlich. Die großvolumige Anlieferung in Big Bags à 600–1.000 kg senkt Transport- und Lagerkosten und minimiert die Verpackungsabfälle.

Einfache Integration: Die kompakte Bauweise der Dosierstation erlaubt eine unkomplizierte Nachrüstung in bestehenden Biogasanlagen. Die Anbindung an vorhandene Förderstrecken und Steuerungssysteme erfolgt über standardisierte Schnittstellen.

Geringer Wartungsaufwand: Robuste Materialien und eine verschleißarme Konstruktion sorgen für eine hohe Verfügbarkeit bei niedrigen Betriebskosten. Die Schneckenförderer und Wägekomponenten sind auf Langlebigkeit ausgelegt.

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