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Forschung & Entwicklung
Innovative Projekte für nachhaltige Verfahren und neue Technologien

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Leuchtende Glasfasern in Nahaufnahme.

Aktuelle Forschungsprojekte
Innovative Forschungsprojekte für nachhaltige Energie- und Umweltlösungen

ALGOBOOST – Biogaserzeugung aus Makroalgen-Reststoffen
2025-2027

Im Forschungsprojekt ALGOBOOST liegt unser Fokus auf der effizienten Biogaserzeugung aus Reststoffen der Makroalgenverarbeitung. Diese Nebenströme, die beispielsweise bei der Herstellung veganer Fischalternativen anfallen, werden gezielt energetisch genutzt. Die Herbst Umwelttechnik GmbH übernimmt die verfahrenstechnische Umsetzung der Fermentation – unter Einsatz des patentierten Herbst-Schlaufenreaktors. Dieser ermöglicht eine stabile und effiziente Vergärung auch bei wechselnden oder schwer abbaubaren Substraten. Ziel ist es, die verbleibende Biomasse optimal in den Biogasprozess einzubinden und so eine möglichst vollständige und nachhaltige Nutzung der eingesetzten Rohstoffe zu erreichen. Das Projekt wird gemeinsam mit Bettafish, dem Deutschen Herzzentrum der Charité sowie der TU Berlin (Fachgebiet Kreislaufwirtschaft und Recyclingtechnologie) umgesetzt. Gefördert wird ALGOBOOST durch die Europäische Union im Rahmen des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) über die Investitionsbank Berlin (IBB).

BiogasPrime – Biogas und Kompostierung intelligent kombiniert
2025-2027

Im Projekt BiogasPrime entwickeln wir ein ganzheitliches System zur effizienten Biogaserzeugung und nachgelagerten Kompostierung biogener Reststoffe. Im Fokus stehen insbesondere Substrate wie Stroh und Wirtschaftsdünger. Durch ein ammoniakreguliertes Vergärungsverfahren, optimiertes Substratmanagement und einen integrierten Hydrolyseprozess wird die Biogasproduktion gezielt verbessert. Zum Einsatz kommt dabei der patentierte Herbst-Schlaufenreaktor, der eine stabile und leistungsfähige Vergärung sicherstellt. Ergänzt wird das Konzept durch eine gekapselte Container-Kompostierung zur Behandlung der Gärreste. So entstehen hochwertige Komposte, während gleichzeitig Emissionen reduziert und Wärme zurückgewonnen wird. Das Ergebnis ist ein geschlossenes, ressourceneffizientes System zur maximalen Nutzung biogener Reststoffe. Gefördert wird das Projekt durch das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat über die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e. V. (FNR)

Diese Forschungsprojekte werden gefördert durch: 

Abgeschlossene Forschungsprojekte
Kleiner Überblick

STRAMENTO – Energie aus Stroh neu gedacht
Im Projekt STRAMENTO wurde, im Zeitraum von 2020 bis 2023, ein innovativer Biogasprozess zur Nutzung von Getreidestroh und anderen landwirtschaftlichen Reststoffen entwickelt. Ziel war es, Biogas zu erzeugen, Nährstoffkreisläufe zu schließen und gleichzeitig Treibhausgasemissionen zu reduzieren.
Herzstück des Verfahrens ist der patentierte Herbst-Schlaufenreaktor, mit dem lignozellulosereiche Biomassen besonders effizient vergoren werden können. Gemeinsam mit der Technische Universität Berlin, Fachgebiet Kreislaufwirtschaft und Recyclingtechnologie, erprobte die Herbst Umwelttechnik GmbH das Verfahren in einer Pilotanlage. Mehr Informationen zum Projekt findet ihr in unserem F&E-Blog!

Entwicklung eines Verfahrens, mit dem sich Uferfiltratwasser aus dem „Roten Fluss“ in Hanoi soweit aufbereiten ließ, dass es als Trinkwasser genutzt werden konnte. Ziel dabei ist vor allem, Trübstoffe, Schwermetalle und organische Verbindungen sowie Ammoniak abzuscheiden.
Dieses F&E-Vorhaben wird von uns in der Zeit von 2019 bis 2022 in Zusammenarbeit mit der TU Dresden und der Thuyloi University Hanoi durchgeführt.

Gefördert wird das F&E-Vorhaben durch das BMBF

Entwicklung eines Fermentationsverfahrens, mit dem sich Getreidestroh u.a. in Biogas umwandeln lässt. Neben der Entwicklung neuartiger Fermentationsprozesse, bei denen u.a. der weiterentwickelte Herbst-Schlaufenreaktor® eingesetzt wird, ist die weitere Zielsetzung, dass bei den Verfahren keine Abfallstoffe und vor allem keine flüssigen Gärreste mehr anfallen sollen. Nach dem gegenwärtigen Kenntnisstand  werden sich die  entwässerten Gärreste auf Grund ihrer Nährstoffzusammensetzung und der zu erwartenden stallmistartigen Struktur als ein organischer Dünger nutzen lassen. Das Filtratwasser wird in den Fermentationsprozess  als Rezyklat zurückgeführt. Hier wird das Rezyklat zur Herstellung der Strohsuspension genutzt.

Gefördert wird die F&E-Vorhaben durch das BMBF bzw. BMBI

Weiterentwicklung unserer kleinen Verbrennungsanlagen mit einer thermischen Leistung zwischen 500 kW und 2.500 kW, bei denen als Brennstoff organischer Mischabfall genutzt werden soll. Diese haben ihr Einsatzfeld im ländlichen  Einzugsbereich von kleineren Gemeinden. Mit ihnen lassen sich zwischen 500 und 4.500 Personen mit elektrischer und thermischer Energie versorgen. Neben der Energieversorgung haben die Verbrennungsanlagen den großen Vorteil, dass sich gleichzeitig auch eine dezentrale und preiswerte Müllentsorgung aufbauen lässt.
Auch diese Anlagen werden mit einer Rauchgas- und einer Prozesswasserreinigung ausgestattet. Mit Ausnahme der Asche bzw. Schlacke fallen keine Abfälle an.

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