WASSERAUFBEREITUNG

WIR REINIGEN

 

  • Abwasser aus Industriebetrieben

  • Grundwasser

  • Prozesswasser

  • Sickerwasser

  • Oberflächenwasser

UNSERE STANDARD REINIGUNGSVERFAHREN

 

  • Flockungsverfahren mit nachgeschalteter Schlammaufbereitung

  • Strippluftverfahren mit nachgeschalteter Strippluftaufbearbeitung

  • Adsorptionsverfahren

  • Filtrationsverfahren

  • Umkehrosmose

UNSERE SONDERVERFAHREN

 

  • Uranabtrennung aus Wässern mit dem Polymer „GoPur®3000“

  • Vinylchloridabtrennung aus Wässern durch Anwendung unserer Strippluftverfahren mit nachgeschalteter Strippluftreinigung

  • Adsorptive Schwefelwasserstoff (H2S) – Abscheidung und

  • Biologische  Ammonium (NH4+)-Abscheidung

UNSER SERVICE UMFASST FOLGENDE EINZELLEISTUNGEN

  • Voruntersuchung

  • Verfahrensentwicklungen

  • Schlüsselfertiger Anlagenbau

  • Anlagenüberwachung

  • Anlagenbetrieb

  • Anlagenwartung

WIR SIND DARAUF SPEZIALISIERT, UNSEREN KUNDEN KOMPLETLÖSUNGEN ANZUBIETEN.

Unser Servicepersonal bietet Leistungen im Bereich des Anlagenbetriebs, der Anlagenfernüberwachung und der Anlagenwartung. Auf Wunsch überwachen wir per EDV–Technik täglich 24 Stunden lang Ihre Anlage in unserer zentralen Leitwarte. Treten Störungen auf, kann unser mobiles Betriebspersonal innerhalb kürzester Zeit vor Ort sein und den Fehler beheben.

DAS PROBLEM

In vielen Gegenden unserer Erde ist das Grundwasser bzw. das Trinkwasser mit Arsen belastet. Medizinische Untersuchungen haben ergeben, dass der dauerhafte Konsum von arsenhaltigem Trinkwasser zu Hautveränderungen (Hyperkeratosen) und im schlimmsten Fall zu Karzinomen führt.

Aus diesem Grunde hat die Weltgesundheitsorganisation WHO einen Trinkwassergrenzwert von 10 µg/l für Arsen empfohlen. Mit der herkömmlichen Anlagetechnik ist der Aufwand, diesen Grenzwert zu erreichen, besonders hoch und damit kostenintensiv.

DIE LÖSUNG

Die Lösung bietet unser Spezialadsorbens FerroSorp®Plus. FerroSorp® Plus ist ein hoch reines eisenhydroxidhaltiges Granulat, mit dem sich die Arsenite und Arsenate aus dem Wasser abscheiden lassen. Dabei wird im ersten Schritt das Arsen an der FerroSorp® – Oberfläche adsorbiert. Im zweiten Schritt erfolgt die Reaktion zu einem stabilen Eisenarsenat. Des Weiteren werden Phosphate, Schwermetalle und Schwefelwasserstoff von FerroSorp® Plus adsorbiert.
Die Herbst Umwelttechnik GmbH bietet sowohl Kleinfilter für die Hausbrunnen- Wasserreinigung, sowie komplette Trinkwasseraufbereitungsanlagen an.

Unser FerroSorp® Plus- Filter bietet ihnen eine hohe Reinigungsleistung bei geringen Anschaffungs- und Betriebskosten. Durch die geringe Größe lässt sich der Filter in jede bestehende Anlage integrieren.

H2S-Abscheidung - so funktioniert es!

Kleinabsorber für den häuslichen Bereich

Mit Hilfe des Herbst-Adsorptionssystems Typ H2S-Clean lässt sich gelöster Schwefelwasserstoff (H2S) aus süßem oder salzigem Wasser vollständig abscheiden.

Zum Einsatz kommt dabei Eisenhydroxid, mit dem H2S adsorptiv und katalytisch aus dem Wasser abgeschieden werden kann. Eisenhydroxid ist ein rotbraunes Eisenhydroxid-Granulat. Eisenhydroxid unterliegt keiner Wassergefährdungsklasse, ist völlig ungiftig und wasserunlöslich. Die Abscheidung von H2S erfolgt abhängig von der gelösten Sauerstoffkonzentration im Wasser mit folgenden Reaktionen:

Reduktion von Eisen-III-Hydroxid


 

2 Fe(OH)3 + H2S → 2 Fe(OH)2 + S + H2O

Fällung von Sulfid
2 Fe (OH)3 + H2S → FeS + H2O

Sowohl der ausgefällte elementare Schwefel (S) als auch das Eisensulfid (FeS) sind wasserunlöslich und in der vorliegenden Konzentration nicht wassergefährdend.

Abhängig vom Wasservolumenstrom werden von uns sowohl drucklose Reaktoren als auch Druckreaktoren eingesetzt.

Die H2S-Adsorber sind üblicherweise von uns so ausgelegt, dass lediglich einmal pro Jahr eine Wartung durchgeführt und das verbrauchte Eisenhydroxid nachgefüllt werden muss.

Abhängig vom Druckverlust in der Eisenhydroxid-Schüttung werden die Adsorber rückgespült. Mit dem Rückspülwasser werden elementarer Schwefel und Eisensulfid in partikulärer Form aus den Adsorbern ausgewaschen. Das Rückspülwasser kann in das Kanalisationssystem eingeleitet werden. Sofern diese Möglichkeit nicht besteht, bietet die Herbst Umwelttechnik GmbH eine Rückspülwasseraufbereitungsanlage an.

Absorber für den industriellen Bereich

Vorteile des Herbst-Absorbers

  • Geringe Investitionskosten

  • Geringe Betriebskosten

  • Nachhaltige Geruchsbeseitigung

  • Vermeidung von Korrosion

  • H2S-Konzentration im Reinwasser unter der Nachweisgrenze

 

WASSERREINIGUNG MIT SEDIMENTENTWÄSSERUNG

DAS PROBLEM

Bei der Kies- und Sandaufbereitung fällt feststoffbelastetes Waschwasser an. Bei den Feststoffen handelt es sich vornehmlich um Schluffpartikel, die aufgrund ihrer geringen Partikelgröße sehr schlecht sedimentieren. Hieraus resultieren sehr große Verweilzeiten für die Klärung des Waschwassers. Weiterhin lassen sich die Feststoffe in den häufig eingesetzten statischen Eindickern auf Trockenstoffwerte von maximal 5% aufkonzentrieren.

Wird das Waschwasser in Klärteichen behandelt, ist der Flächenbedarf sehr groß. In beiden Fällen ist ein Großteil des wertvollen Waschwassers im Schlamm gebunden und steht nicht mehr für den Waschprozess zur Verfügung.

DIE LÖSUNG

Das KS-Verfahren der Herbst Umwelttechnik GmbH bietet die Lösung. Mit Hilfe dieses Verfahrens wird das Waschwasser im ersten Schritt mittels einer Dualflockung konditioniert. Bei der Dualflockung kommen zwei unterschiedliche Flockungsmittel zum Einsatz, die aufgrund ihrer Eigenschaften dazu führen, dass die Schluffpartikel agglomerieren und dabei das gebundene Kapillarwasser freisetzen, wodurch sich eine stabile Flockenstruktur ausbildet.

Hierdurch ist es möglich, dass das feststoffreiche Waschwasser einer mechanischen Entwässerungseinrichtung zugeführt werden kann.
Im zweiten Verfahrensschritt wird das konditionierte trübstoffhaltige Wasser einem Bandfilter zugeführt.

Auf einer horizontalen Entwässerungsstrecke fließt das freie Wasser durch ein Filtertuch. Durch eingebaute Strömungsschikane wird der Entwässerungsprozess beschleunigt.

Am Ende der Entwässerungsstrecke wird der entwässerte Schlamm abgeworfen und einer Fördereinrichtung zugeführt. Der Trockenmasseanteil des entwässerten Schlamms beträgt mehr als 50%. Das Filtratwasser ist weitgehend trübstofffrei und kann in den Waschprozess zurückgeführt werden.

ABSCHEIDUNG DURCH CHEMIKALIEN

 

DAS PROBLEM

Bei der Abwasserbehandlung und Schlammentwässerung kommen häufig Polymere in Granulatform zum Einsatz. Um das Potential dieser Produkte vollständig auszuschöpfen, ist auf eine optimale Aufbereitung der Polymerlösung zu achten. Eine ungleichmäßige Dosierung des Polymergranulats oder eine mangelhafte Wasserbenetzung der einzelnen Partikeln vor dem Lösungsprozess führt zu ungelösten Gelpartikeln, die den späteren Entwässerungsprozess beeinträchtigen. Weiterhin werden die Polymereigenschaften negativ durch einen unsachgemäßen Mischprozess oder durch zu geringe Reifezeiten beeinflusst. Erhöhte Betriebskosten sind die Folge.

DIE LÖSUNG

Die optimierte Zweikammer-Polymerlösestation ist eine für jeden Anwendungsfall maßgeschneiderte Anlage und beinhaltet folgende Konstruktionsmerkmale:

  • gleichmäßige Dosierung des Polymergranulats

  • optimale Benetzung der einzelnen Granulatkörnchen

  • stabiles Verhältnis zwischen Polymerdosiermenge und Lösewassermenge

  • intensive Durchmischung während des Löse- und Reifeprozesses

  • ausreichende Reifezeit.

Kontakt

Mail: info(at)herbstumwelt.de

Tel: +49 (0)30 847 18 300

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